Schweizerkarte

Schweizer Geschichte – Justiz und Verbrechen

 

18. Juni 1782
Letzte Hinrichtung einer Hexe
In Glarus wird Anna Göldin öffentlich hingerichtet. Angeblich hat sie das Kind ihrer Herrschaft verhext… mehr

12. Mai 1798
Abschaffung der Folter
Mit der Neugestaltung des Staatswesen wurden zahlreiche, noch aus dem Spätmittelalter stammende Rechtsvorschriften ausser Kraft gesetzt – so auch die Folter. Öffentliche Gerichtsverfahren und Schutz vor richterlicher Willkür fanden sich im neuen Strafrecht, dem „Peinlichen Gesetzbuch“, das am 4. Mai 1799 in Kraft trat… mehr

30. Juli 1859
Solddienst wird verboten
Mit dem neuen Bundesgesetzt wurde der Solddienst verboten und bei Nichtbeachtung unter Strafe gestellt… mehr

7. Oktober 1910
Absinthverbot
Die Initiative für ein Absinthverbot wurde vom Schweizervolk am 5. Juli 1908 mit grossem Mehr gutgeheissen… mehr

18. Oktober 1940
Letzte zivile Hinrichtung
Die letzte zivile Hinrichtung in der Schweiz fand am 18. Oktober 1940 in Sarnen statt. Nicht einmal zwei Jahre später wurde am 1. Januar 1942 die Todesstrafe gänzlich für zivile Straftaten abgeschafft. Es dauerte aber noch ganze 50 Jahre, bis die Todesstrafe auch im Militärstrafrecht abgeschafft wurde… mehr

November 1942
Letzte militärische Hinrichtungen
Wegen Verletzung militärischer Geheimnisse wurden während des zweiten Weltkrieges insgesamt 478 Urteile gefällt, darunter 33 Todesurteile. Im November 1942 fanden die ersten, von total 17 vollstreckten Todesurteilen, statt – die letzten 1944. Am 1. September 1992 wurde die Todesstrafe auch im Militärstrafrecht abgeschafft.

5. Juni 1976
Mordfall in Seewen
Am Pfingstsonntag wurden in einem Wochenendhäuschen im solothurnischen Seewen fünf Menschen erschossen… mehr

1. September 1997
Jahrhundert Postraub
Beim grössten Postüberfall in der Schweizer Kriminalgeschichte erbeuten fünf bewaffnete Räuber in Zürich über 53 Millionen Schweizer Franken.